Hunde, Mokka, agile Produktentwicklung – wie passt das zusammen? Teil 2

Themenreihe zum Prototyping Selbsttest - Wir gehen der Frage nach, wie schnell sich eine (dumme) Idee zum (erfolgreichen) Produkt entwickeln lässt.

Im ersten Schritt haben wir einige Hypothesen aufgestellt, wovon wir inzwischen einige in den ersten Tests geprüft und hinterfragt haben.

Hypothese 1: Kaffee ja, aber bitte eine Geschmacksüberraschung

Am 14.07. hatten wir die erste Bewährungsprobe. In unserem Co-Working Space TUECHTIG hatten wir die erste Verkostung vor größerem Publikum. Neben den "Bewohnern" des TUECHTIG kamen eine Vielzahl von Gästen und Interessierten. Wir haben bewusst darauf verzichtet, enge Freunde und Verwandte einzuladen: Meine Mutter hätte mich - egal wie schlecht der Mokka gewesen wäre - in den Himmel gelobt. Das hilft nicht. Wir wollen ja lernen und das Produkt besser machen.

Wie so oft in solchen Tests - es gab Überraschungen.

Keiner musste wegen Vergiftung zum Arzt, sondern im Gegenteil: 80% schmeckte der Mokka gut bis sehr gut. Wir nahmen ursprünglich an, dass die meisten sich schwer damit tun, Unbekanntes zu probieren und sich eher auf bekannte Varianten des Kaffees konzentrieren werden. Die Mehrheit entschied sich jedoch für Mokka-Varianten mit Ingwer oder mit Limette - und sie war begeistert und selbst vom Geschmackserlebnis überrascht. Beim Großteil der 20%, die uns keine gute Noten in der Bewertung gaben, wurde eine schnelle Kaffeezubereitung und ein schneller Genuss erwartet. Hier haben wir das Fehlen der entsprechenden Erläuterung dazu unterschätzt, wie und wann der optimale Geschmack entsteht.

Wir hatten zwei wesentliche Erkenntnisse

Was haben wir aus diesen Tests konkret gelernt? Was könnte uns eventuell weiterbringen?

  • Es gibt den Bedarf nach neuen Kaffee-Geschmackserlebnissen.
  • Mokka-Rezepturen sind eine Möglichkeit, diesen Bedarf zu adressieren.

Das sind schon sehr wesentliche Erkenntnisse, die uns gezeigt haben, dass wir die Idee noch etwas weiterentwickeln sollten. In welche Richtung konkret es gehen kann, werden die nächsten Tests zeigen.

Es hat sich also sehr gelohnt, die Tester intensiv zu befragen.

Vielen Dank an alle Beteiligten an dieser Stelle! Es hat uns großen Spaß gemacht.

Inwieweit uns das im Kontext Hundecafé weiterbringt, erläutern wir im nächsten Blogbeitrag dieser Reihe.

 

Hier ein paar Eindrücke vom Testing:

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